Im April 2026 trafen sich die Teilnehmenden der Projektreihe zum ersten Mal zu einem Präsenzseminar im ver.di Bildungszentrum Saalfeld. Damit gelang der Kooperation zwischen dem IG Metall Bildungszentrum Beverungen, dem ver.di Bildungszentrum Saalfeld und NELA e.V. nach einigen Startherausforderungen ein erfolgreicher Auftakt der modularen Ausbildungsreihe.
Ziel des Projektes ist es, die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter dabei zu unterstützen, die sozial-ökologische Transformation aktiv mitzugestalten. Die Teilnehmenden erwerben Wissen zu zentralen Zukunftsfragen und entwickeln eigene Projekte für ihre Geschäftsstellen, Regionen oder Betriebe. Dabei werden sie über die gesamte Laufzeit fachlich begleitet und unterstützt.
Die Veränderungen durch die Klimakrise und daraus folgende Herausforderungen enden nicht an der Gewerkschaftstür der IG Metall. Welche Vorteile Kooperationen bieten, dafür ist das Projekt ein Testballon. Schon in den ersten Seminartagen wurde deutlich, welchen Mehrwert der gewerkschaftsübergreifende Austausch bietet. Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Branchen und Regionen diskutierten gemeinsam über Herausforderungen und Lösungsansätze für eine sozial gerechte Klimawende. Die hohe Motivation der Teilnehmenden zeigte, wie groß das Interesse daran ist, Veränderungen nicht nur zu verstehen, sondern aktiv mitzugestalten.

Inhaltlich beschäftigte sich das Seminar unter anderem mit den planetaren Grenzen unseres Wirtschaftens, den Ursachen und Verantwortlichkeiten für den Klimawandel sowie mit Strategien für eine erfolgreiche Kommunikation in klima- und gesellschaftspolitischen Debatten. Einen wichtigen Schwerpunkt bildete außerdem die Entwicklung eigener Projektideen mithilfe der kreativen Design-Thinking-Methode.
Auch über die Präsenzmodule hinaus stößt das Projekt auf großes Interesse. Im Rahmen der Reihe fanden bereits fünf Online-Impulse unter dem Titel „Gutes Klima – Gute Arbeit“ statt. Die Vorträge und Diskussionen beschäftigten sich mit Themen wie Mobilität, sozialer Ungleichheit und Klimakrise, grünem Stahl, dem Umgang mit rechten Positionen sowie Perspektiven für eine gerechte Zukunft. Insgesamt haben sich rund 340 Interessierte zu den Veranstaltungen angemeldet.
Parallel laufen die Vorbereitungen der Aktiven Konferenz „Klimawende? Sozial und ökologisch!“ im November 2026 im PZB der Stiftung Mercator weiter. Im Flyer findet ihr das geplante Programm und Teilnahmehinweise.

Hast du Lust an der digitalen Konferenz teilzunehmen? Dann schaue dir den Flyer an, oder melde dich direkt an.

